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Feuer und Rauch
   
 

Das erste, was ein Menschen meist mit einem Brand verbindet, ist Neugier, nicht etwa Angst. Gucken und staunen, statt weglaufen und alarmieren, ist oft die Devise.

Das zweite Phänomen ist der fehlende Respekt vor der Hitzeausbreitung und der alles zerstörenden Kraft des Feuers.

Das dritte Phänomen ist die völlige Unkenntnis, dass sich der Brandrauch rasend schnell ausbreitet und in wenigen Minuten sämtliche Flucht-, Rettungs- und Löschangriffswege blockiert.

Das vierte Phänomen liegt in der irrigen Auffassung, im Brandfall genügend Zeit zu haben.

   
 

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Obwohl wir in Deutschland jedes Jahr etwa 600 Brandtote zu beklagen haben, wird der Einzelne selbst in seinem Leben vermutlich nie einen Brand als Betroffener erleben müssen. Deshalb ist es sehr verständlich, dass Otto-Normalverbaucher "seine Erfahrung" von der Situation, am oder im Feuer zu stehen, aus den Medien und hier speziell aus dem Kino oder Fernsehen übernimmt. Und wie erlebt er dann als "Mitbetroffener" die Situation? Die Schauspieler sind unendlich lang gut zu sehen, spannende Verfolgungsjagden, Liebesdramen usw. bestimmen die Handlung bei stets bester Sicht. Das brennende Haus ist nur Kulisse. Feuer und Rauch wird zur Erhöhung der Spannung immer wieder eingezoomt, dann aber wieder ausgeblendet. Diese oft wiederholte "Erfahrung", die mit der Realität absolut nichts zu tun hat, formt nun das Verhalten und die Instinkte eines Durchschnittsbürgers.

Tipps zum richtigen Verhalten im Brandfall finden Sie hier.