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Raumklima

Das richtige Raumklima ist nicht nur ein wesentlicher Bestandteil eines humanen Arbeitsumfeldes, sondern zugleich ein wichtiger Produktivitätsfaktor.

Jeder Mensch braucht ausreichend Frischluft und Sauerstoff, um arbeiten zu können. Dämpfe, Stäube, schädliche Gase, Sauerstoffmangel und Hitze beeinträchtigen die menschliche Gesundheit und damit auch die Leistungsfähigkeit.

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Schlechte Lüftungs- und Temperaturverhältnisse bewirken eine Minderung des Wohlbefindens und der Reaktionsfähigkeit. Die Folgen sind die Zunahme von Arbeitsunfällen und Fehlern sowie die Abnahme der Leistungsfähigkeit.

 

Produktivität und Betriebsklima

Klimatische Störfaktoren wie zu hohe Umgebungstemperaturen und schlechte Luft wirken sich negativ auf die Effizienz und die Sicherheit der Beschäftigten aus. Untersuchungen von Arbeitspsychologen und Werksärzten haben ergeben:

Mit jedem Grad Temperatursteigerung über 20°C sinkt die Produktivität. Bereits ab einer Raumtemperatur von 24°C setzt eine kostendeutliche Leistungsminderung ein. Sind die klimatischen Umgebungsbedingungen, d.h. Lufttemperatur, Luftbewegung, Luftfeuchtigkeit und Sauerstoffgehalt der Luft, jedoch ausgeglichen, bleibt die Leistung relativ stabil.

Ausgeglichene Raumluftverhältnisse sind durch öffenbare Lichtkuppeln, Dachlichtbänder oder Jalousien, meist und ohne großen anlagentechnischen Aufwand realisierbar. Wird die warme Luft durch Dachöffnungen abgeleitet und kann von unten frische Außenluft nachfließen, kommt es auf natürliche Weise zu einer kontinuierlichen Lufterneuerung. Ein Anstieg derRaumtemperatur erhöht dabei sogar die Wirkung durch Anstieg des thermischen Auftriebs der Warmluft. Das Prinzip ist einfach.


Zusammenhänge zwischen Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur

Das Behaglichkeitsempfinden ist bei allen Menschen unterschiedlich und von einer Vielzahl von Einflussgrößen abhängig. Die wichtigsten Daten zur Definition eines bestimmten Luftzustandes sind die Effektivtemperatur sowie Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur.

Die Effektivtemperatur ist ein Behaglichkeitsmaßstab, der das subjektive Temperaturempfinden des menschlichen Körpers bei unterschiedlicher Luftgeschwindigkeit, Luft- und Feuchttemperatur sowie Bekleidung beschreibt.

Soll der Mensch sich wohlfühlen, ist die Luftfeuchte – bei einer Normaltemperatur von 20 bis 22°C – zwischen 35 und 65 % zu halten. Bei höheren Raumtemperaturen bis zu 26°C sollte sie nicht über 55 % liegen.