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vfdb Ref. 14
Feuer und Rauch
       
 

Die übliche Planung von Beleuchtung mit Tageslicht basiert auf dem Tageslichtquotienten und damit auf der Annahme des gleichmäßig bedeckten Himmels als Lichtquelle. Bei Sonnenschein ergeben sich unter ansonsten unveränderten Bedingungen natürlich deutlich höhere Beleuchtungsstärken. Man bezieht sich also prinzipiell auf den ungünstigsten Fall.

Für die Liste der für den Berechnungsgang erforderlichen Angaben hier klicken.

In DIN 5035-2 „Innenraumbeleuchtung mit künstlichem Licht“ sind für verschiedene Raumnutzungen bzw. Tätigkeiten bestimmte Nennbeleuchtungsstärken En festgelegt. In der Tabelle „Beleuchtungsbedarf“ haben wir eine Übersicht über den Beleuchtungsbedarf in Abhängigkeit von der Nutzung zusammengestellt. In der Tabelle „Tageslichttechnische Beleuchtungsanforderungen“ haben wir korrespondierend zu DIN EN 12464-1 eine Übersicht über den Anteil der notwendigen Dachoberlichtfläche an der Raumgrundfläche in Abhängigkeit von verschiedenen Anforderungsniveaus und Nutzungen zusammengestellt.

Weitere Angaben finden Sie in der DIN-Normreihe 5035 „Innenraumbeleuchtung mit künstlichem Licht“ oder in DIN EN 12464-1:08-2011 „Beleuchtung von Arbeitsstätten“.

Es hat sich in der Praxis bewährt, den Tageslichtquotienten bei Räumen mit Oberlichtern so zu wählen, dass die für die jeweilige Tätigkeit geltende Nennbeleuchtungsstärke auf eine horizontale Beleuchtungsstärke bei bedecktem Himmel im Freien Ea von 5.000 Lux bezogen wird:



Beispiel:
En = 200 lx = 4 %

und für
En = 500 lx = 10 %

Vereinfachende Annahmen:

a) Verbauung
Eine etwa vorhandene Bebauung wird vernachlässigt; der Tageslichtquotient D setzt sich nur zusammen aus der Summe Himmelslichtanteil DH plus Innenreflexionsanteil DR.

b) Transmissionsgrad
Den Lichttransmissionsgrad tD 65 des Verglasungsmaterials teilt der Hersteller mit. Der
Lichttransmissionsgrad wird mit dem Faktor k3 = 0,85 multipliziert, um den bei bedecktem Himmel ungerichteten Lichtdurchgang zu berücksichtigen.

c) Versprossung  
Der Versprossungsfaktor k1 berechnet sich zu:

 
 

Ist k1 bei der Planung noch nicht bekannt, wird er mit k1 = 0,9 angesetzt.

d) Verschmutzung
Der Minderungsfaktor für die Verschmutzung k2 ist unabhängig von den Umständen mit k2 = 0,8 festgelegt.

e) Oberlichtform
Zur Berücksichtigung der Form der Oberlichter wird der Korrekturfaktor k4 eingeführt. In k4 werden die Einflüsse des Lichtschachtes, der Neigung der lichtdurchlässigen Fläche sowie eventuelle Abschattungen von Teilen des Himmelsgewölbes berücksichtigt.
Zur Übersicht über k4 hier klicken.
Zur Ermittlung des Korrekturfaktors k4 werden der Minderungsfaktor ke, der die Minderung der Wirkung des Lichtschachtes, der Reflexionsgrad rS der Wände des Lichtschachtes und w, der Schachtindex, benötigt.

   
 

Der Schachtindex w berechnet sich zu:

  

   
 

Der Minderungsfaktor ke berechnet sich zu: 

 

Eine Übersicht über die Werte aller Minderungsfaktoren finden Sie hier.


Einfluss der endlichen Raumabmessungen


Die Raumwinkel ja jb in ° (Grad) berechnen sich zu:


bzw.
   
  Die Raumwinkelfaktoren Ja und  Jb berechnen sich zu:

 
bzw.

  Berechnung der notwendigen Öffnungsfläche



 
Für den Nachweisfall lässt sich die Gleichung umstellen, um bei bekannter Gesamtöffnungsfläche den zu erwartenden Tageslichtquotienten zu ermitteln.

Unsere Mitglieder führen entsprechende Tageslichtprojektierungen durch.